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23. September 06

Die harteste Verfluchung

von Gunda

200609230852_1 Nescafe hat echt n Rad ab! Kaffee mit Kohlensaeure!!!

27. August 06

Deutsche Fussballer

von Gunda

200608031056_1

Jetzt auch in der Drogerie

von Gunda

200608031104_1 ... die Sommerdepression...

11. August 06

Vielleicht...

von Gunda

... hätten wir doch lieber nach Korea gehen sollen...

Das "Love Land" scheint einiges zu bieten...  ;-)

06. August 06

Altes Zeug in Tokyo

von Gunda

Heute waren wir von Hidehiko zu sich nach Hause eingeladen worden, wo wir der Mittagshitze bei angenehm kühlem Essen und mit Reden ausgewichen sind. Danach ging es ins "Edo-Tokyo Open Air Architectural Museum", in dem ein traditionell japanisches Sommerfest aus der Edo-Zeit stattfinden sollte. Dahin fuhren wir mit Rädern der Familie Maekawa.
Wenn ich gewußt hätte, daß man an diesem Tag mit Yukata freien Eintritt gehabt hätte, hätte ich mir glatt den Spaß gemacht und meine neue Yukata angezogen, die mir Akapu zum Geburtstag geschenkt hatte. (Aber wie fährt man damit Fahrrad?)
Gleich am Eingang empfing uns eine "typisch japanische" Darbietung: Hawaiianische Tänze, dargestellt und musikalisch begleitet von JapanerInnen:

CIMG4144.AVI herunterladen

Auf dem Weg in den nachgebildeten Edo-Stadtkern knallte es plötzlich laut. Ein Schuß?Cimg4198_medium Nein; das war das Ende der Puffreisherstellung. Diese Methode scheint es schon sehr lange zu geben, obwohl das Gerät im Museum neu war. Reis wird in einen sich drehenden fest verschlossenen Metallbehälter gefüllt, etwas Zucker dazugegeben, und das Ganze wird stark erhitzt. Der Druckmesser an der Seite zeigt an, wann man das Gerät öffnen sollte. Vor die Öffnung wird ein großer Metallkorb gehalten, das Gerät wird geöffnet, und mit einem lauten Knall füllt sich der Korb mit weißem Puffreis. - Schmeckt auch ganz gut, ist vorallem aber akustisch beeindruckend.

Genauso, wie die TrommlerInnen auf dem zentralen Platz, die später der traditionellen Musik vom Band (na gut, die Doraemon-Titelmelodie war auch dabei...) wichen, zu der viele Besucher getanzt haben.

CIMG4150.AVI herunterladen

CIMG4184.AVI herunterladen

Cimg4166_medium Gesehen haben wir auch noch eine alte Kneipe, ein altes Bad und einige traditionelle Handwerksläden (Schreibwaren, Sachen aus Holz, Schirmmacher usw.). Leider gab es da auch viele moderne Sachen zu kaufen, und die Angestellten hatten ganz normale westliche Kleidung an, was dann doch etwas meine sonst sehr starke Vorstellungskraft beeinträchtigt hat. ÜberhauptCimg4175_medium hatte ich wegen der vielen Leute Probleme, mir eine Stadt der Edo-Zeit vorstellen zu können. Vielleicht müssen wir einfach irgendwann an einem ganz normalen Wochentag nochmal da hin...

Die "besondere Vorführung" war dann leider schon vorbei, als wir mit unserem Rundgang fertig waren. "Sie schlagen auf eine Wassermelone", klärte mich Hidehiko auf. Darunter konnte ich mir dann auch schlecht etwas vorstellen. Das hätte ich wohl wirklich sehen müssen...

Als es dunkel geworden war, sind wir mit den Fahrrädern direkt zur Bahn und dann müde nach Hause gefahren. Das war ein schöner Tag.
 

28. Juli 06

Komm ins Heidiland!

von Gunda

200607282127_1 Nachdem der Kinofilm bald kommt und es im Convinience-Store auch schon kräftig "heidiet", jetzt DAS:

17. Juli 06

Auf Montage

von Gunda

200607171720_1 War lecker, der Pudding. Aber wie haben die den montiert?

13. Juli 06

Deprimierender Sommer

von Gunda

200607131546_1Depression oder niedriger Luftdruck?

Die neue Sorte kalter Kaffee im Automaten:

11. Juli 06

Spinnen in der Bahn

von Gunda

200607112156_1 Nein, keine Verrückten, sondern eine echte Spinne hat sich im Zug eingenistet und ein hübsches Netz gesponnen. An der Haltestange wird sie wohl nur Hände fangen...

08. Juli 06

Beauty aus Deutschland

von Gunda

200607082226_1 Jägermeister macht schön! Meint das Restaurant...

30. Juni 06

Esst Essig!

von Gunda

Heute habe ich wieder Interessantes zur WM erfahren:

Eine japanische Essig-Firma hat eine Statistik herausgebracht laut der Fußball-Nationalmannschaften aus Ländern, in denen viel Essig konsumiert wird, besser bei der WM dastehen. Je größer der Essigkonsum, desto besser der Fußball.

Brasilien? Argentinien? Deutschland???

Na dann prost!

20. Juni 06

Einen an der Klatsche

von Gunda

200606201009_1 ...hat man mit diesem batteriebetriebenen Fluginsekten-Verbrutzler garantiert nicht.

16. Juni 06

So was...

von Thomas

...gibt's vielleicht auch nur in Japan: Als ich gestern Morgen zum Bus ging, war ich etwas früh dran und setzte mich dann schon mal in den wartenden Bus. Kurz darauf hörte ich ein mich etwas irritierendes Geräusch, ein Knipsen, als wenn jemand mit einer Zange oder so was durchtrennt. Außer dem Fahrer und mir war aber niemand im Bus, also hab ich etwas genauer hingeschaut. Was ich da dann sehen konnte, lies nur einen Schluss zu, der Fahrer schnitt sich seine Fussnaegel! Und um noch eins drauf zusetzen, war er die abgeschnittenen Nägel aus dem Fenster... Gut, dass gerade kein Fahrradfahrer vorbei kam :)

Während das eher skurril ist, ist vorgestern dann etwas passiert, was mich doch erstmal ziemlich aufgeregt hat. Ich kam mit dem Bus zur Arbeit und bin dann durch den Haupteingang auf's AIST-Gelände gegangen. Ich war der letzte, der ausgestiegen war, vor mir ein knappes Dutzend Japaner. Am Eingangstor stehen wie immer die Wachmaenner, die vor jedem hereinkommenden Auto salutieren (bei Fußgängern machen sie das nur, wenn gerade kein Auto kommt, denn Autofahrer sind wichtiger, als Fußgänger. Oder so...) und ansonsten meist nur gelangweilt herumstehen. So auch an dem Morgen. Alle Leute vor mir wurden schön gegrüßt, ich auch. Doch dann fing der Wachmann (noch ein ziemlich junger) an zu stottern und versuchte noch irgendwas zu sagen. Nach ein paar Versuchen, kam ich dann dahinter, dass er meinen Dienstausweis sehen wollte!

Jetzt arbeite ich hier schon fast 2 Jahre und auf einmal will einer meinen Ausweis sehen. Das war nun noch nie passiert. Und vor allem, keiner der Japaner vor mir trug seinen Ausweis irgendwie sichtbar am Körper und wurde trotzdem nicht angehalten! Das fand ich ja nun schon sehr merkwürdig und schon auch ärgerlich, vor allem da das Gelände ja im Prinzip frei zugänglich ist, es gibt dort ein öffentliches Museum und Gäste können sich dort frei bewegen oder in dem Gästehaus wohnen, ohne das sie dafür einen speziellen Ausweis brauchen. Und auch Gunda hat noch nie Schwierigkeiten gehabt, wenn sie mal zum Mittagessen gekommen ist.

Aber irgendwie scheint sich was geaendert zu haben. Heute ist mir nämlich das gleiche passiert und, zu meiner Beruhigung, auch Japaner wurden gebeten, ihren Ausweis vorzuzeigen. Also doch keine Auslaenderschikane... Jetzt bin ich mal gespannt, ob das wirklich jetzt so üblich wird, oder ich nur zufällig zweimal an einen übereifrigen Wachmann geraten bin. Mal sehen...

14. Juni 06

Eine Meldung und ihre Geschichte: Das Lied seines Lebens

von Thomas

Die Geschichte, die ich da eben gefunden habe, ist, wenn sei denn so stimmt, irgendwie schon ganz typisch für Japan. Nicht unbedingt die Aktion von dem Mann, aber seine Beharrlichkeit, das Spielerische der Ausführung und, natürlich, ganz typisch ist das Verhalten der Firma bzw. ihrer Angestellten, das Wegschauen, diese für Europäer wohl kaum nachvollziehbare Fähigkeit, dass Offensichtliche, nicht zu übersehende, dann doch zu übersehen und nicht wahrzunehmen.

Ob's so stimmt oder eher der Phantasie des Autors entsprungen ist, weiß ich nicht, aber lesenswert ist die Geschichte schon...

Link: Eine Meldung und ihre Geschichte: Das Lied seines Lebens - Wirtschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten.

09. Juni 06

Internationale Vergleiche

von Gunda

Nachem ich das jetzt schon zweinmal gehört habe, muß ich einfach was dazu schreiben:

Irgendwie scheinen Deutsche, die schon lange in Japan leben, dazu zu neigen, die zahnmedizinische Versorgung ihres Gastlandes zu idealisieren. Anders kann ich mir die Bemerkungen, in Deutschland seien Zahnärzte zum Fürchten und Zahnbehandlungen immer schmerzhaft, nicht vorstellen. Oder war das vielleicht noch so, als besagte Erzähler aus Deutschland weggegangen sind? Und jetzt erfahren sie hier die weltweit fortgeschrittene Technik als "toll japanisch sanft"? Ich habe hier jedenfalls letztes Jahr genau die umgekehrte Erfahrung gemacht...

Eigentlich ist mir total egal, was irgendwelche Leute über deutsche oder japanische Zahnärzte denken und dann auch noch verbreiten. Aber einem Schüler, der demnächst zwei Jahre in Deutschland leben soll, zu sagen, dort wäre ein Zahnarztbesuch total schmerzhaft, finde ich einfach ... um ehrlich zu sein ... total bescheuert. Der läßt sich glatt zwei Jahre lang das Gebiß wegfaulen, bevor er sich nem "deutschen Schlächter" anvertraut.

Vielen Dank für ein weiteres Kapitel im Sammelband "Mutmachen für Deutschlandaufenthalte"!

07. Juni 06

Kulturtraining für Anfänger

von Gunda

Da gibt man sich tagtäglich redliche Mühe, um Japanern ein anständiges Bild von Deutschland jenseits von Neuschwanstein und Sauerkraut zu vermitteln und dann das:

Eine meiner Schülerinnen berichtete mir heute, daß am Morgen im Fernsehen ein Kulturtraining aus Deutschland zu bewundern war.
Belehrt wurden Busfahrer aus Bonn, wo die japanische Fußballmannschaft im Moment untergebracht ist. Es werden wohl Anstürme von japanischen Fans erwartet, und darauf will man vorbereitet sein. Also müssen die Busfahrer wissen: Japaner entschuldigen sich andauernd; auch, wenn es nichts zu entschuldigen gibt. "Sumimasen!" sagen sie dann. (Was die erklärende Frau wohl nicht wußte: Das wird im Sinne von "Entschuldigen Sie bitte, könnten Sie mir Ihre Aufmerksamkeit schenken?" benutzt und findet sonst auch noch eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten, die nichts mit einer Entschuldigung zu tun haben.)
Desweiteren ist es natürlich für so einen transportierenden Busfahrer auch ungemein wichtig, sich noch weiter in die Kultur seines Fahrgastes einfühlen zu können und z.B. zu wissen, was der so normalerweise ißt. Also wurde Sushi verteilt, was wohl geschmacklich wenig Begeisterung unter den Busfahrern auslöste. (Aber klar, Berliner Busfahrer essen ja auch z.B. Döner oder Pizza, Spaghetti ...)
Ach ja, und die Taxifahrer sollten in der Aufgeklärtheit ihren Kollegen auch um nichts nachstehen. Sie bekamen einige japanische Vokabeln zum Lernen auf und gesagt, sie sollten, wenn ein Japaner bei ihnen mitfahren will, aussteigen, um das Auto herumgehen, dem Fahrgast die Tür aufmachen, ihn einsteigen lassen und dann die Tür wieder zumachen, ums Auto herumgehen, selber einsteigen und losfahren. Weil, in Japan gehen ja die Türen für den Fahrgast hinten automatisch auf, da könnte der verunsichert sein, wenn sich in Deutschland da nichts regt. Interessant wäre jetzt, zu erfahren, wie viele in Bonn lebende Asiaten in Zukunft irritiert werden, wenn sie in ein Taxi steigen wollen...

Ja, was die Deutschen machen, das wollen sie dann auch gleich ganz gründlich machen. Besonders, wenn es um Völkerverständigung geht. Man will sich ja nicht nachsagen lassen, man sei nicht gastfreundlich...

Und dann bitte noch einmal nach Neuschwanstein und Sauerkraut essen, wie das die Deutschen immerzu machen.

01. Juni 06

Wie riecht der Sommer?

von Gunda

In deutscher Werbung wird der Geruch des Sommers oder Frühlings immer als angenehm, frisch und leicht dargestellt. - So habe ich das auch immer empfunden.

Und in Japan? - Da fängt schon seit geraumer Zeit in der Werbung die Saison für Lufterfrischer, Ionisierer und Geruchsneutralisatoren an. Vorwiegend Damen sitzen schnüffelnd in ihrem wohlriechenden Heim, was die Bewunderung von Nachbarn und Verwandten auf sich zieht. Als "Neuentdeckung" wird jetzt verstärkt Werbung für "Lenor" ("lenoa") gemacht, das einem den ganzen Tag lang wohlriechende Kleidung bescheren soll. Wirklich ein Fortschritt für ein Land, in dem Waschmittel und Kosmetika nur notfalls kaum wahrnehmbar dezent riechen und der Geruch sofort wieder verfliegt.

Braucht man in Japan Düfte? - Erst dachte ich, das sei alles Quatsch und unnötig. Wenn es sauber ist, riecht es von alleine frisch. Spätestens letzten Sommer bin ich eines Besseren belehrt worden: Die hohe Luftfeuchtigkeit fördert sämtliche mögliche Ausdünstungen zutage. Bei Gegenständen und bei Menschen. Direkter gesagt kann so einiges während der Regenzeit anfangen zu stinken und bis zum Herbst nicht wieder aufhören. Deshalb sind auch wir og. Produkten durchaus aufgeschlossen. (Außer dem Weichspüler; der hinterläßt Flecken in der Wäsche.)

Menschliche Gerüche sind dann nochmal ein extra Kapitel: Die Deos hier funktionieren nicht so gut, wie ich es gerne (bei anderen und bei mir) hätte. (Ich weiß von Ausländern, die sich regelmäßig welches aus ihrem Heimatland schicken lassen. Ortrun hatte mir damals auch welches mitgebracht.) Das führt nicht nur zu unangenehmen Situationen in vollen Bussen und Bahnen (Dabei sind die Japaner nun wirklich sehr reinlich, was die Körperpflege angeht!), sondern auch zu interessanten Erfindungen. Z.B. gibt es Aufkleber, die man sich unter die Achseln ins T-shirt kleben kann und die den Schweiß aufsaugen. (Ich hätte lieber ein gutes Deo als ein feuchtes Pflaster unterm Arm...) Besonders begeistert bin ich bei hohen Temperaturen aber von den "Cooling Powder Sheets". - Das sind taschentuchgroße feuchte Tücher, die Menthol oder Pfefferminz enthalten und dazu mit Deo-Puder bestückt sind. Damit kann man sich im Sommer prima erfrischen. Eins unter den Achseln angewendet und eins an Stirn und Schläfen, und schon fühlt man sich ein bischen lebendiger in der drückenden Hitze (und ist dazu noch den Schweißglanz im Gesicht los). Kühlende Duschgels und Badezusätze gibt es auch.

Wahrscheinlich gibt es hier schon alles Nötige. Vielleicht finde ich auch noch in diesem Sommer ein besseres Deo...   ;-)   Jedenfalls freue ich mich zwar auf den Sommer, nicht aber auf dessen schwüle Hitze.

31. Mai 06

Ältere Herren im Zug

von Gunda

...sind manchmal gar nicht so gesittet. Zwar haben wir schon manchmal welche quer über den Sitzen liegen sehen oder sie bei lautstarkem Essen und Trinken beobachten "dürfen", aber eben habe ich noch eine besondere Spezies kennengelernt: die Bahnsportler. - Eine Gruppe älterer Herren, von denen abwechselnd immer einer an den Querstangen wild schaukelte, um sich von den anderen fotografieren zu lassen. Falls wer unsicher war: Die Stangen halten einiges aus...  ;-)

15. April 06

Nüsschen

von Thomas

"Do you eat japanese Natto?" Unser Besuch kann das eindeutig mit ja beantworten. Aber vielleicht lag's ja auch nur dran, dass das Natto für 'Nüsschen' gehalten wurde. Da werden einmal im Conbini keine Sandwiches sondern Sushi gekauft und dann erwischt man genau die ein Packung mit Natto-Sushi... Na ja, japanisches Essen ist ja eh komisch, da passt das ja, dass auch Sushi einfach ecklig schmeckt...

27. März 06

Cooles Deutschland!

von Gunda

Ich habe gerade die Ehre, wieder mal eine Arbeit für die Uni zu korrigieren. Diesmal geht alles per Mail, weil ich ja schlecht mal eben nach Deutschland kann.
Es geht um Hip Hop im Sportunterricht einer fünften Klasse in Berlin. Ein tolles Projekt: Hip Hop tanzen in Sport, Musik besprechen in Musik und in Kunst Grafitti lernen und den eigenen Namen damit auf ein T-shirt schreiben...
Da ist der Weg nicht weit bis zur nächsten Wand und der Spraydose. Interessant, was heutzutage die Schule alles bietet, um sich das Interesse der Schüler zu erkämpfen oder aus Angst, langweilig zu wirken und nicht auf der Höhe der Zeit zu sein. Aber immerhin gehört Sprayen ja inzwischen schon zum deutschen Kulturgut. Also warum sollte man sowas nicht in der Schule lernen?

15. März 06

Anfeuersetto

von Gunda

200603151445_1 Asahi liefert anlässlich der WM zum Kasten Bier was für die Fans zu Hause.

10. März 06

Was Japaner so brauchen...

von GundaCimg1636_small

...kommt manchmal auch aus den USA. (D.h., die Amerikaner scheinen da ähnliche Bedürfnisse zu haben. Oder ist es eher umgekehrt?)

(FOTOS ZUM VERGRÖßERN ANKLICKEN!)

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Warum muß ich dabei an "Das Schweigen der Lämmer" denken? Es scheint dafür zu sein, daß Kosmetika besser einwirken können. Oder ist das nur der vorgeschobene Grund der Macho-Vereinigung?


Besonders gut gefallen mir folgende Produkte, wobei ich mir bei letzterem nicht ganz klar über das "Behandlungsziel" bin:

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05. März 06

Jetzt auch noch Fußmatten!

von Thomas

200603051111_1 Ein Teil der Straße von unserem Haus Richtung Bahnhof ist nicht asphaltiert und besteht  quasi nur aus einer Ansammlung von Schlaglöchern, die sich nach den hier üblichen heftigen Regengüssen immer in kleine Seen verwandeln, um die wir dann mühsam herum navigieren müssen. Ein Teil der Schlaglöcher ist mit Asphaltklecksen ausgefüllt (auch Stolperfallen genannt), ein anderer Teil mit alten Teppichen! Um den Schlaglöchern nun besser Herr zu werden, wurden zu den Teppichen jetzt auch noch alte Fußmatten in die Löcher gelegt! Ob man nicht doch mal die Straße einfach richtig asphaltieren sollte???

02. März 06

Exotisch!

von Gunda

200603021628_1 Das ist hier SOO selten; das muss dokumentiert werden.

02. Februar 06

Versteckter Exhibitionismus

von Gunda

Das widerspricht sich? Hab ich aber grad gesehen. - Ein Japaner mittleren Alters, der an entsprechender Stelle ein großes Loch in seine Jeans geschnitten hat und keine Unterhose trägt. (Foto war leider nicht zu kriegen.)

26. Januar 06

Eisglätte

von Thomas

Der reichhaltige Schneefall vom letzten Wochenende zusammen mit dem Wechselspiel von Sonnenschein am Tage und Frost in der Nacht, sorgte hier an vielen Stellen für dicke Eisschichten auf Gehwegen (soweit es sie hier überhaupt gibt) und Straßen. Und irgendwie haben die Japaner hier in der Gegend kein rechtes Rezept dagegen. Manche haben ja schon am Sonntag, als es noch einfach war, den Schnee beiseite geräumt, die meisten haben aber schlicht gar nichts gemacht. Besonders originell war man aber bei uns am Institut.

Die kleine Zufahrtsstraße vor unserem Institutsgebäude, die sich am Ende zu einem kleinen Parkplatz erweitert, hatte sich auch in eine einzige Eisplatte verwandelt, wurde deswegen aber nicht gesperrt und dafür auf sehr spezielle Weise 'geräumt'. Und zwar mit Wasser! Mit insgesamt drei Wasserschläuchen versuchte man die Straße zu fluten und das Eis auf diese Weise wegzuspuelen. Der Erfolg war nicht so recht greifbar, denn zwar wurde die Eisschicht dünner im Laufe der folgenden Tage, aber sie blieb dennoch geschlossen. Kein Wunder wenn man immer wieder frisches Wasser nachgiest...

Ab und an hat zusätzlich noch ein Mann mit einem Stemmeisen und einer Schaufel dem Eis den Gar auszumachen, aber viel geholfen hat es nicht. Heute am Tag 4 der Bemühungen, zeigte diese endlich Wirkung. Nur noch die Strassenraender waren mit Eis bedeckt, der Parkplatz war quasi frei. Alles in Ordnung könnte man denken. Aber nein!

Ausgerechnet heute viel irgendjemanden dann ein, die Straße komplett zu sperren... Und um es noch besser zu machen, hat man dann heute Nachmittag, nachdem wirklich nur noch kleine Eisreste übrig waren, die ganze Straße großzügig mit Salz bestreut!

Das nenn ich doch einfach nur genial. Hier paart sich Ideenreichtum, mit Effizienz und Sinn für Umweltschutz ;)

10. November 05

Blut im Fahrstuhl

von Gunda

200511101621_1Kurz nach Halloween im Haus einer Schülerin. Die Japaner müssen auch echt alles mitmachen. Alles voll mit dem Zeug!

19. Oktober 05

Neu im Kaufhaus

von Gunda

200510191813_1... Suesskartoffel-Softeis!

18. Oktober 05

Es weihnachtet noch mehr.

von Gunda

Cimg9691_smallNeulich bei "Toisarasu"...

14. Oktober 05

Gundas new style

von Thomas

200510141915_1 Kaum sind wir Kyoto, meint Gunda, dass sie ihr Image aufpeppen muss...

25. September 05

...es weihnachtet sehr...

von Thomas

200509251832Kaum hat am Freitag der Herbst angefangen, boomt hier auch schon der Verkauf von Weihnachtsdeko...

14. Juli 05

Regentropfen auf Spinnennetzen

von Thomas

200507141029 200507141032

11. Juli 05

Teppich-Recycling

von Thomas

200507091500Man kennt das ja, Schlagloecher, Risse usw. verunzieren die Strasse, maltraetieren Stossdaempfer, lassen Fussgaenger stolpern, fuellen sich bei Regen mit Fluten von Wasser, so dass der Weg zum Slalomkurs mutiert. Die Loesungen dafuer? Man kann z.b. mit Kies auffuellen oder einen dicken Teerflatschen draufklatschen (was die Stolpergefahr oft nicht herab- sondern eher noch heraufsetzt). Alles nicht so optimal, es sind meist keine Dauerloesungen (aber wer hat heute schon noch genug Geld fuer eine Totalsanierung...) und der Weg sieht hinterher aus wie ein Flickenteppich.

Teppich... Tja, da sind wir beim Thema angekommen, denn in unserer Nachbarschaft gibt es eine sehr originelle Loesung fuer das Schlaglochproblem: Man legen einen alten Teppich ueber das Loch! Das sieht nicht nur prima aus, man hat auch noch das Entsorgungsproblem fuer den alten Teppich geloest. Ausserdem faellt man schoen weich, wenn man wieder einmal stolpert... Da sag noch einer wir leben hier auf der 'Country side' hinterm Mond, im Gegenteil, pfiffige und innovative Leute scheint es unter unseren Nachbarn zu geben ;)

08. Juli 05

Ein Blick aus dem Weltraum

von Thomas

SateliteWer immer schon mal wissen wollte, wo genau wir wohnen, hier mal ein Blick von höchster Stelle auf meinen Arbeitsplatz (links oben) und unsere Wohnung (rechts unten).

Erstellt wurde das Bild mit Google Earth. Einfach genial das Programm!

04. Juli 05

Dolphin Wedding

von Thomas

Es gibt hier schon ziemlich kuriose Dinge... In der Japan Times fand ich heute ein Photo mit einem kurzen Bericht ueber ein Delphin-Aquarium in Yokohama, in dem man fuer schlappe 320000 Yen (ungefaehr 2000 Euro) mit Delphinen im Hintergrund heiraten kann...

Link: Getty Images Editorial - Detail View.

25. Juni 05

Jobwechsel

von Thomas

200506251246_1 Nach dem Ende seiner Karriere als Superheld, hat sich Superman umschulen lassen und arbeitet jetzt als Immobilienmakler in einer japanischen Kleinstadt...

23. Juni 05

Star Wars kommt!

von Gunda

... aber später als überall sonst auf der Welt.
Nachdem uns Ortrun schon das passende Küchenpapier geschickt hat, haben wir gestern die dazugehörigen Cornflakes im Supermarkt gefunden.
Cimg7007_small2005062221092005062221091

28. Mai 05

Coffee-Schwalben

von Thomas

200505281904_1Sachen gibt's... Oben auf dem Namenszug aus großen Leuchtbuchstaben vor der Eingangstuer der Starbucks-Filiale im Bahnhof von Toride hat ein Schwalbenpaerchen sich ein Nest gebaut!

04. Mai 05

Starbucks Girls

von Thomas

Cimg5960_smallheute waren wir in Tsuchiura etwas Bummeln. Ein Starbucks gibt es da leider nicht, im Kaufhaus sahen wir jedoch diese interessante DVD...

16. April 05

Star Wars kommt...

von Thomas

Cimg4842_1Bald ist es auch hier soweit (wenn auch er 2 Monate später als im Rest der Welt...), der neue "Star Wars"-Film kommt in die Kinos. Wie wohl überall, kündigt sich das Ereignis zuerst  mit Massen neuen Spielzeugs an, so auch hier. Bei "toisarasu" (besser bekannt als "toys'r'us") gab es eine große Lego-Kollektion, Figuren, Spielzeugwaffen, eine "Darth Vader"-Maske und... sein Lichtschwert!

15. April 05

Mutation? Sensation!

von Gunda

200504151320_2Toll! Rosa und weiße Blüten an EINEM Baum!

14. April 05

Kanamara Festival

von Gunda

200504141352_1Was man halt manchmal so alles verpasst...

27. März 05

Sex auf der Strasse

von Gunda

Da läuft man ahnungslos am Fuße des Fuji-San rum, der Weg führt eine Straße entlang, die Sonne scheint... Nach einer kurzen Rast gehts den gleichen Weg zurück und plötzlich stößt man auf etwas, das auf dem Hinweg noch nicht da war: auf der Straße verstreute Bücher! Da wir Bildung witterten, fingen wir neugierig an, den Fund zu sichten, um festzustellen, dass es sich dabei tatsächlich um ein nicht wegzudenkendes Kulturgut des modernen Japans handelte: Mangas mit pornografischem und gewaltverherrlichendem Inhalt. Sowas wird hier von Herren aller Altersgruppen in der Bahn oder dem Convinience Store gerne gelesen. Wie also kommt eine Tüte voll dieser Bücher an den Straßenrand? Offensichtlich wurden sie aus dem Auto geworfen. Von einer erbosten Partnerin? Einer besorgten Mutter? Einem jungen Mann, der Besuch von der Angebeteten bekommt? Jedenfalls sahen wir diese Bücher (neben Fernsehern und Taschenrechnern) immerwieder mal am Straßenrand.

25. März 05

Ich werd' zum Tier...

von Thomas

Cimg50481Langsam sind wir wohl schon zulange hier und haben zu viele Rehe gesehen... Oder wie sonst kann man diese Verwandlung erklären... :)

21. März 05

Reisen bildet

von Gunda

Reisen bildet. So habe ich z.B. heute im Museum erfahren können, dass das WC von US-Amerikanern erfunden wurde. Die Frau, die beim Damenklo vor mir stand, erklärte mir nämlich: "You can take the japanese style toilet. I am waiting for the US-toilet." Ob sie die Beschriftung "Western Style" wohl missverstanden hat?

11. März 05

Models bei der Arbeit

von Gunda

An eine Freundin, die unsere Fotos toll fand, habe ich geschrieben:

Automatenbilder_001 "Das sind Aufkleber-Bögen. Eigentlich machen hier die Schulmädchen exzessiv mit sämtlichen Kombinationen von Freunden nach der Schule solche Bilder, kleben sie in Aufkleber-Heftchen, sammeln und tauschen sie. Viele haben die besten Aufkleber auch auf dem Handy (teilweise auf der Tastatur). Eins von unseren Fotos klebt jetzt auch auf meiner Handy-Rückseite. Man kann sich an einigen Automaten auch selber ne andere Hautfarbe geben. Unserer war etwas einfacher, und der Hintergrund kam eher aus Zufall durch unkoordiniertes Rumgedrücke zustande. Nach dem Knipsen kann man in der Nebenkabine noch Tierchen, Sternchen, Weichzeichner und allen möglichen Krams einstellen und die Bildgröße wählen. Dann wirds ausgedruckt."

Wir hatten wirklich viel Spaß dabei.

28. Februar 05

Seh-Süchte und Sammelsurium

von Gunda

Sammeln kann echt süchtig machen. – Es flaut zum Glück schon etwas ab… Einer Freundin habe ich dazu geschrieben:Cimg3848_small

„(…) Das Einkaufen habe ich schon erledigt. Im Moment ist es mir eine prima Motivationshilfe, daß es neben dem Supermarkt, bei Toys'R'Us, mehrere Serien von japanischen Lebensmittel-Miniaturen gibt. Außen sieht man nicht, welches Set drin ist; das Sammeln ist also spannend. Das ist alles so sehr detailliert und lebensecht, daß das Angucken immerwieder Spaß macht. Eigentlich sind die Sachen für so eine Art pseudo-Barbie gemacht. Aber die interessiert mich nicht. Ich freue mich eher darüber, daß ich dann später die Sachen, wie ich sie im Supermarkt oder Restaurant gesehen habe, mit nach Deutschland nehmen kann. (…)“

20. Februar 05

Darth Thomas

von Thomas

200502201842Heute bei Toys'r'us: Darth Thomas, der duemmste Lord der Sith!

11. Februar 05

Japanische Skurrilitäten

von Gunda

Keine Ahnung, woher Roland immer diese merkwürdigen Geschichten über noch merkwürdigere JapanerInnen hat. Aber so ein ganzer Tag mit ihm ist eindeutig noch ergiebiger an irren Geschichten, als bloß mit ihm zu Mittag zu essen… Da wäre erstmal die Geschichte von dem Professor der in Tokyo ansässigen privaten Waseda-Universität, der jetzt vor Gericht steht, weil er sich einen Handspiegel an die Schuhspitze montiert hat, um damit Studentinnen unter den Minirock (hier wohl das beliebteste Kleidungsstück bei Frauen) gucken zu können. Dann lieferte er uns noch die Erklärung, warum an der einen Stelle unserer Bahnstrecke zwischen Tokyo und Arakawaoki immer das Licht im Zug
Cimg351_kopie ausgeht: Diese Stelle befindet sich auf der Grenze zwischen zwei Präfekturen (sowas Ähnliches wie Bundesländer), und keine der Präfekturen will für die Strecke im „Niemandsland“ den Strom für die staatliche Bahn bezahlen. - Also gleitet die Bahn mit Notbeleuchtung bis zur nächsten Präfektur… Dann gab es beim Ausflug noch das Schild auf dem Foto, das er wie folgt kommentierte: „This fish is allowed to eat the small fish. But the big one … no, no!“ Und als wir auf dem Stausee ein Boot entdeckten, kommentierte er das mit: „It’s for controlling the fishes.“ Wir sind gespannt auf die Geschichten, die da noch kommen werden…

29. Januar 05

Einfach nur Haareschneiden

von Thomas

heute wollten wir uns einfach nur die Haare schneiden lassen, doch das ist leichter gesagt als getan... Schon als zwei der Damen uns vor der Tuer stehen sahen, winkten sie ganz eifrig! Auf in den Kampf also...

Diesmal brauchen wir nicht lange zu warten. Gunda kommt gleich dran, ich ein paar Minuten spaeter. Zunaechst das uebliche Haarewaschen und Nacken massieren. Nach einer guten Viertelstunden kann dann das eigentliche Schneiden beginnen. Damit mir nicht so langweilig wird, drueckt mir die junge Dame eine Zeitschrift in die Hand: Interviews mit Filmschaupielern und anderen Groessen des Schowbusines. Allerdings alles in Japanisch...

Da eigentliche Schneiden zieht sich dann etwas ein Dreiviertelstunde hin, dafuer geschieht alles so vorsichtig, dass man kaum mitbekommen, was mit einem geschieht, haette man nicht den grossen Spiegel vor sich. Die Dame kann diesmal sogar etwas Englisch. So werde ich dann nach meinem Lieblingsfilm, meiner Lieblingsschauspielerin, meiner Lieblingsmusik usw. gefragt :)

Das Ergebnis schliesslich ist ganz ansprechend. Zwar liegen die Haare etwas platt auf dem Kopf, aber das kriegt man ja schon wieder hin. Als wir gehen, sind wir die letzten Kunden, so dass die gesamte Belegschaft Zeit hat uns persoenlich zu verabschieden und sich schoen in einer Reihe zwischen Kasse und Tuer aufstellt...

Werden wir jemals einen "normalen" Besuch beim Frisoer erleben...?

14. Dezember 04

Wie Japaner sich einen Weihnachtsbaum vorstellen

von Thomas

F1000166Heute verschlug es mir nach dem Sprachkurs fast die Sprache: Dutzende von Weihnachtsbäumen, F1000167einer bunter und schräger als der andere, füllten den großen Platz am Busbahnhof in Tsukuba Center. Ob es wohl noch kitschiger gehen kann...?

30. November 04

Power Rangers

von Thomas

F1000172Nach dem Sprachkurs war der ganze Platz vor dem Gebäude von einem Filmteam
F1000171 besetzt worden und irgendwo liefen Typen in komischen Kostümen rum, die mich irgendwie an diese dämliche "Power Rangers" Serie erinnerten, die vor ein paar Jahren mal im deutschen Fernsehen lief...