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06. August 06

Altes Zeug in Tokyo

von Gunda

Heute waren wir von Hidehiko zu sich nach Hause eingeladen worden, wo wir der Mittagshitze bei angenehm kühlem Essen und mit Reden ausgewichen sind. Danach ging es ins "Edo-Tokyo Open Air Architectural Museum", in dem ein traditionell japanisches Sommerfest aus der Edo-Zeit stattfinden sollte. Dahin fuhren wir mit Rädern der Familie Maekawa.
Wenn ich gewußt hätte, daß man an diesem Tag mit Yukata freien Eintritt gehabt hätte, hätte ich mir glatt den Spaß gemacht und meine neue Yukata angezogen, die mir Akapu zum Geburtstag geschenkt hatte. (Aber wie fährt man damit Fahrrad?)
Gleich am Eingang empfing uns eine "typisch japanische" Darbietung: Hawaiianische Tänze, dargestellt und musikalisch begleitet von JapanerInnen:

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Auf dem Weg in den nachgebildeten Edo-Stadtkern knallte es plötzlich laut. Ein Schuß?Cimg4198_medium Nein; das war das Ende der Puffreisherstellung. Diese Methode scheint es schon sehr lange zu geben, obwohl das Gerät im Museum neu war. Reis wird in einen sich drehenden fest verschlossenen Metallbehälter gefüllt, etwas Zucker dazugegeben, und das Ganze wird stark erhitzt. Der Druckmesser an der Seite zeigt an, wann man das Gerät öffnen sollte. Vor die Öffnung wird ein großer Metallkorb gehalten, das Gerät wird geöffnet, und mit einem lauten Knall füllt sich der Korb mit weißem Puffreis. - Schmeckt auch ganz gut, ist vorallem aber akustisch beeindruckend.

Genauso, wie die TrommlerInnen auf dem zentralen Platz, die später der traditionellen Musik vom Band (na gut, die Doraemon-Titelmelodie war auch dabei...) wichen, zu der viele Besucher getanzt haben.

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Cimg4166_medium Gesehen haben wir auch noch eine alte Kneipe, ein altes Bad und einige traditionelle Handwerksläden (Schreibwaren, Sachen aus Holz, Schirmmacher usw.). Leider gab es da auch viele moderne Sachen zu kaufen, und die Angestellten hatten ganz normale westliche Kleidung an, was dann doch etwas meine sonst sehr starke Vorstellungskraft beeinträchtigt hat. ÜberhauptCimg4175_medium hatte ich wegen der vielen Leute Probleme, mir eine Stadt der Edo-Zeit vorstellen zu können. Vielleicht müssen wir einfach irgendwann an einem ganz normalen Wochentag nochmal da hin...

Die "besondere Vorführung" war dann leider schon vorbei, als wir mit unserem Rundgang fertig waren. "Sie schlagen auf eine Wassermelone", klärte mich Hidehiko auf. Darunter konnte ich mir dann auch schlecht etwas vorstellen. Das hätte ich wohl wirklich sehen müssen...

Als es dunkel geworden war, sind wir mit den Fahrrädern direkt zur Bahn und dann müde nach Hause gefahren. Das war ein schöner Tag.
 

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