Tsuchiura Matsuri
von Thomas
Erst haben wir uns beim Sport ein bischen fit gemacht, dann bin ich noch in unsere Nachbarstadt Tsuchiura zum Matsuri gefahren. Das ganze ist natürlich eine Ecke größer als bei uns in Arakawaoki, aber vom Prinzip her ähnlich. Mit viel Musik, Geschrei, Tanz und überschäumend guter Laune (da vergeht einem wirklich jedes Vorurteil über reservierte und ruhige Japaner) werden die Matsuri-Wagen mit den kostümierten Tänzern darauf kreuz und quer durch die Stadt gezogen. Und dabei macht jeder mit, ob jung oder alt. Einige hundert Leute ziehen bzw. marschieren neben den Wagen her.
Am späteren Abend trafen sich dann die insgesamt 4 Wagen auf einem zentralen Platz und dann konnte nochmal jede Gruppe (die jeweils einen bestimmten Teil der Stadt repräsentieren), zeigen, dass sie die beste Matsuri-Performance abliefern können. Da gab es dann viel Rauch und Lichteffekte und dazu tanzende Heldenfiguren, Götter, Tiere und einen grossen Drachen, dazu irre laute Musik und ohrenbetäubendes Trillerpfeifenkonzert. Und ich mittendrin mit meiner Kamera...
Das war wirklich nett, rund um mich herum die ganzen Leute in der typischen Matsuri-Kleidung und dann noch weiter aussen, wie in einer kleinen Wagenburg, die Matsuri-Wagen jeweils mit einer kleinen improvisierten Bühne für die Tanznummern davor.
Tja, da wusste man gar nicht, was man zuerst photographieren sollte. Vor allem da jeder, der mich mit meiner Kamera sah, aufforderte ein Photo zu machen. Und wen die Leute drumherum das mitbekamen, wollten die natürlich auch noch mit drauf... Wie das dann aussah, sieht man ja auf dem Photo oben...
Dann war der Trubel aber doch irgendwann vorbei und die Wagen zogen ab in ihre Heimatviertel, natürlich wieder mit viel Tamtam...
War ein schönes Erlebnis und sicher nicht der letzte Matsuri-Besuch in Japan :)



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