Mihoko & Sakurako
Nachdem sich die Arbeit in der TIA zu meiner Hauptbeschäftigung gemausert hat und auch das soziale Umfeld dort total entspannt und nett ist, ist es fast kein Wunder mehr, daß ich auch Anschluß gefunden habe. D.h., eigentlich ist es vielleicht doch ein kleines Wunder, weil die meisten Lehrer immer nur zu ihrem Unterricht reinschneien und dann wieder verschwinden.
Trotzdem habe ich Mihoko kennengelernt, die u.a. mit mir zusammen einen Schüler hatte. Mihoko hat eine Zeit lang in Deutschland in einem Internat gelebt. Deshalb kann sie fließend Deutsch und unterrichtet neben Japanisch auch Deutsch.
Erst haben wir uns bei Mihoko zu Hause getroffen, wo sie
mit ihren Eltern und ihrer Tochter Sakurako ("Kind der Kirschblüte") wohnt. Erst war Sakurako sehr schüchtern, später hat sie sich zur wahren Tobefanatikerin entwickelt, was Thomas und ich dann auch sofort mitgemacht haben. (Das auf meinem Kopf ist eine -unbenutzte!- Windel...)
Nach Essen, Kaffee, Toben, netten Unterhaltungen und den obligatorischen Gruppenfotos im Garten und auf dem Sofa sind wir dann noch zu viert zum Tsukuba-san gefahren und ein bischen
an den Schreinen rumgelaufen, haben ein Eis gegessen und sind wieder zurückgefahren.
Das war ein wirklich toller Tag. Und einen Ausflug mit Kind in Japan hatten wir auch noch nicht. Da merkt man wieder, wie kinderfreundlich ganz fremde Japaner auf der Straße sind.



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