Tote Hose in Asakusa
Wir sind also zum "Kodomo no hi", zum Kindertag, der früher Jungentag war (Mädchen haben ihren eigenen Feiertag am 3.3.), nach Asakusa (Tokyo) zum Tempel und Schrein gefahren.
Gerade als wir ankamen, schoben sich zwei mit trommelnden Kindern bestückte Wagen durch die dichtgedrängte Menschenmenge. Bis oben hin zum Tempel standen die Leute dicht an dicht, und man mußte schon ordentlich schieben oder außen rum laufen, um vorwärts zu kommen.
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Besonders Thomas war begeistert über die vielen Fotomotive, die sich da boten.
Engagiert kletterte er auf jeden möglichen Vorsprung, um eine bessere Sicht auf das Geschehen und damit ordentlich was vor die Linse zu bekommen. Irgendwann machte das eben der Hosenboden der alten Jeans nicht mehr mit... Deshalb gab es für uns noch eine besondere Unterbrechung des Festes: Hose kaufen im
nahe gelegenen Kaufhaus. Da hatte der Glückskeks vom Dienst wieder mal Glück im Unglück, denn was sich bei Thomas' Beinlänge schon als mittlere Katastrophe anbahnte, endete dann doch sehr schnell mit einer gutsitzenden Jeans von UNIQULO. (Eine Art Basic-H&M.)
Ansonsten haben wir den halben Tag im Bereich des Tempels und Schreins und in den umliegenden Straßen verbracht. Es war ein wimmelndes Volksfest mit toller Stimmung, zu dem auch viele Touristen gekommen waren. (Ich hörte einen Japaner am
Handy sagen, daß es ganz toll wäre, weil so viele Ausländer da wären.) Unser Mittagessen bestand dann auch aus einer Mischung der vielen Leckereien von den Ständen. (Von den Takkoballs mit herausguckenden kleinen Fangarmen haben wir dann doch Abstand genommen...)
In unserem Fotoalbum gibt es zu dem ganzen Spektakel auch schon erste Bilder anzugucken. (Einfach "Tokyo" anklicken.)
p.s.: Irgendwie scheint unsere "Golden Week" total typisch gewesen zu sein. Anders kann ich mir kaum erklären, daß wir permanent da waren, wo alle anderen auch zu sein schienen. (Gut, daß da bei uns nicht deshalb eine "Golden Weak" draus geworden ist...)



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