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28. Mai 06

Chado

von Gunda

Es war mal wieder nötig, um unsere Dosis an Teein (Oder wie schreibt man das?) auf dem für Japan normalen Stand zu halten: Eine Teezeremonie.

Diesmal fand sie auf dem Gelände des Tokyo Metropolitan Teien Art Museum statt. Akapu hatte uns vorher die Tickets besorgt und sie uns per Post zuschicken lassen. - Ein Ticket für den Eingang des Geländes, eins für das kleine Teehaus, das malerisch in einem fast tropischen Park lag. Das war der romantische Aspekt. Der unromantische war: Es hatte den ganzen Vormittag geregnet und alles war schwül, glischig und schlammig, das Haus feucht und etwas angeschimmelt und der Raum zu dunkel, um gute Fotos zu machen. Doch zum Glück hat uns das in keiner Weise die Laune verdorben, weshalb eigentlich nur die positiven Aspekte übriggeblieben sind. Schwüles Wetter bringt immer die Gerüche besonders stark hervor. In der Stadt ist das manchmal unangenehm; in diesem Park waren wir umgeben von Blütenduft. - Alleine das war schon wie Urlaub.

Bei der Zeremonie sind wir natürlich auf die immerwieder altbekannten Gesichter getroffen, wurden erkannt und begrüßt. Und wer nicht wußte, daß die Ausländer sich schon richtig benehmen können, war zumindest hinterher beeindruckt. Wie immer sind uns natürlich die Füße schmerzhaft eingeschlafen. Aber zum Glück bekommen wir sie inzwischen immer wieder hin, bis wir richtig aufstehen müssen. (Akapu hat uns dann auch noch gleich gesagt, wir könnten ja in einem Nebenraum an einer Zeremonie auf Stühlen teilnehmen. Aber das wollten wir nun wirklich nicht.)

Diesmal hat auch Akapu selbst den Tee für die Gruppe an Leuten gemacht, die dichtgedrängt in dem Häuschen kniete. Das war für uns natürlich etwas besonders Tolles, sie dabei in diesem offiziellen Rahmen zu sehen und zu beobachten.

Mehr über die Teezeremonie an sich, haben wir schon im letzten Jahr geschrieben...

Zwar hätten wir an drei Teezeremonien teilnehmen können; wir beließen es jedoch bei einer, sind noch etwas im Park rumgelaufen (soweit der Matsch das erlaubte) und anschließend wieder mal zu Yodobashi Camera gefahren, um nach einer englischen Version der Software für Thomas' neue Kamera zu fragen. War aber Fehlanzeige. Es gibt nur diese japanische Version in Japan. Thomas könnte sich ja die Software sogar auf Deutsch im Internet runterladen. Dazu muß er seine Kamera aber bei Nikon Deutschland registrieren lassen, was nicht geht, weil er die Kamera in Japan gekauft hat. So will man wohl sog. "Grauimporte" verhindern. In den USA könnte Thomas die Kamera wohl registrieren lassen. Aber wenn dann ein Garantiefall oder sonst irgendein Problem auftritt, muß er das Ding in die USA schicken. - Auch nicht so praktisch.

Naja, jedenfalls haben wir am Abend wieder eine Menge Eindrücke mit nach Hause genommen.

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