V for Vendetta
von Thomas
Gunda fühlte sich nicht recht fit und da haben wir kurzerhand unseren für heute geplanten Trip zu IKEA auf morgen verschoben und ich bin stattdessen ins Kino gegangen und habe mir 'V for Vendetta' angesehen, das letzte Werk der Wachowski-Brüder, die schon die Matrix-Filme gemacht hatten. Und sowas in der Art von Matrix hab ich dann auch erwartet und wurde in gewissem Sinne positiv überrascht, weil der Film doch etwas anders herüber kam, als die Matrix-Trilogie, die sehr kühl und glatt inszeniert waren. Und nachdem mir die beiden letzten Matrix Teile auch nicht sehr gefallen hatten, war ich auch nicht sicher, wie es mit diesem Film sein würde. Aber letztlich war er ganz okay, natürlich angesichts der Vorlage sehr comichaft, aber doch spannend und interessant, mit einer guten Atmosphäre und guten Darstellern. Vor allem Hugo Weaving in der Titelrolle hat es mir angetan (war schon in Matrix so...) mit seinen ständigen Shakespeare-Zitaten und auch sonst permanent shakespearehaften Aussprache. Ich mag das einfach, auch wenn's natürlich etwas theatralisch ist, aber es passte einfach gut in den Film rein und mir gefällst :)
Ansonsten gab's viel Action, aber nicht zuviel, grandiose Explosionen untermalt mit Tschaikovskys '1812', eine ganz gute Story um faschistoides Regime in England und den Kampf dagegen und nicht zuletzt ganz viele Anspielungen und Zitate aus anderen Filmen (wenn z.B. John Hurt's Gesicht in Umkehrung seiner Rolle als Winston Smith in '1984' als diktatorischer Kanzler auf einer überdimensionierten Leinwand erscheint...).
Alles in allem war ich also sehr zufrieden...


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