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26. April 06

Japan-Trend: Maskottchen mit blutigen Krallen

von Thomas

Nicht das ich bisher irgendwas von der im Artikel beschriebenen "Visual-Kei-Szene", die hier in Japan boomen soll, mitbekommen hätte (aber das kann schon sein, da ich all diese Spielarten japanischer Jugendkultur kaum bis gar nicht auseinander halten kann), aber interessant ist der Artikel in dem ein oder andere Punkt schon.

Z.B. wird dort auf das verzerrte Japan-Bild im Ausland etwas eingegangen (allerdings wird auch dieser Artikel das Bild wieder eine bestimmte Richtung verschieben...) sowie die Unwissenheit über das Land und seine Kultur hingewiesen.

Was richtig dargestellt wird, ist der Sinn vieler japanischer Männer für Mode. Sieht man mal von den bei Männern und Frauen gleichermaßen beliebten modischen Unmöglichkeiten, wie z.B. die penetrant abgelatschten und zu großen Schuhe, ab, dann kann man den japanischen Mann schon als sehr modebewusst bezeichen. Fancy Klamotten, aufgetylte Frisuren usw. Gibt es in Deutschland Kaufhäuser für Männer-Mode? Soweit ich weiß nicht, Sinn oder H&M haben doch höchstens was für Frauen oder junge Leute allgemein.

Was auch stimmt, ist dass diese Modebewusstheit der Männer sich in einem sehr androgynen Stil niederschlägt. Herren-Taschen sehen oft aus wie Damen Hand- oder Einkaufstaschen, pink ist hier auch bei Männern sehr beliebt, ebenso Bluemchemuster, Rueschen, Glitzer und die Frisuren könnten oft auch so mancher Dame gut stehen. Aber das ist letztlich kein Zeichen von geschlechtlicher Verwirrtheit, sondern eher Ausdruck von Verspieltheit (wie auch diese ganz extremen sexy Outfits mit den megakurzen Miniröcken bei den Mädchen und auch schon durchaus etwas älteren Frauen, kaum mit den gleichen Hintergedanken, wie in Deutschland getragen werden).  Irgendwie  hat das  ganze Land oft etwas verspieltes an sich,  etwas kindlich,  unbeschwertes, um das man es oft beneiden kann...

Zu den femininen Männern fällt mir noch eine Episode ein, die Petra, die Freundin meines Ex-Kollegen Roland mal erzählt hat. In der Bahn machte er Petra einmal auf die Schönheit der unbedeckten Beine seines Gegenübers aufmerksam. Da machte ihn Petra dann darauf aufmerksam, dass das ein junger Herr und keine Dame war, der da seine Beine zur Schau stellte. Der arme Roland... ;)

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Kommentare

Julia

Hallo Ihr zwei,
sehr schöner Blog! Habe gerade ein bißchen am Anfang herumgelesen, auspacken, eingewöhnen usw., kam mir sehr bekannt vor.
Falls Ihr mal nach Nordjapan (das "wahre Japan", wie es oft heißt, warum auch immer) wollt, meldet Euch vorher und kommt hier vorbei!
Viele Grüße,
Julia aus Kitakami

Thomas

Heute ist Julia-Tag ;)

Auch Dir ein freundliches Hallo und vielen Dank fuer deinen Kommentar!

In Nordjapan waren wir noch nicht wirklich, aber wenn es uns noch dahin verschlegen sollte, werden wir uns bei Dir melden.

Viele Gruesse in den Norden!

Tanja

Omoshiroi!
Wenn Visual Kei der Auslöser ist, sich für Japan zu interessieren, dann ist das zwar nett, hoffentlich sind sie dann nicht enttäuscht, wenn sie hier sind, denn dafür ist der Trend hier nur einer unter vielen. Und ist es Japan...? Aber natürlich ist hier die Szene größer und hat man hat in Kenntnis der japanischen Sprache eher die Möglichkeit, mit ihnen Kontakt aufzunehmen.

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