Hightech in Japan
von Gunda
Wie wir ja schon öfter angemerkt haben, ist es in Japan mit den technischen Errungenschaften längst nicht so weit her, wie man sich das in Europa immer so vorstellt. Klar, es gibt hier Unmengen an Technik zu kaufen. Aber letztlich läuft das doch alles eher unter der Kategorie "Spielzeug". - In kaum einer Institution werden diese Geräte ernsthaft zur Arbeitserleichterung eingesetzt. Dort sind die Leute meist, wie Kilian schonmal in einem seiner Podcasts angemerkt hatte, auf dem Stand des Faxgeraetes als maximal nützliches technisches Gerät stehengeblieben. Warum ich darüber gerade jetzt schreibe? - Ich sitze im Krankenhaus, um mir ein Rezept abzuholen. Das mache ich seit einem Jahr einmal im Monat. Ich habe eine Kundenkarte mit Magnetstreifen, die jedesmal in den Computer im Empfangsbereich geschoben wird. Ich habe keine Ahnung, womit meine Datei bestückt ist. Folgendes enthält sie jedoch offenbar nicht: Was ich für eine Versicherung habe, dass ich regelmäßig komme und nur ein Rezept abholen will, wie meine Krankheit heißt und wie meine Medikamente heißen. Das werde ich nämlich JEDES MAL auf die umstaendlichste aller möglichen Arten gefragt. Manchmal unter Zuhilfenahme eines "englischsprechenden" Verwaltungsmenschen, der extra geholt wird. Heute hat es mir dann gereicht, und ich habe gefragt, ob man die Antwort auf diese Fragen nicht für die kommenden Male im Computer speichern könnte. Kurze Zeit später bekam ich einen Zettel in die Hand gedrückt, auf dem meine ganzen Daten in Japanisch stehen. Den sollte ich bitte beim naechsten mal vorzeigen, wenn die Fragen kommen. Es lebe die Technik!!!


Das ist doch zumindest mal ein Minimalfortschritt ;-)
Kommentiert von: Noga | 27. Januar 06 um 22:47
Ja, aber ein minder-technischer...
Kommentiert von: Gunda | 02. Februar 06 um 18:41