Google
Web Blog

Aktuelle Fotos

Leute in Japan

Links

Aktuelle Weblogs

« Ich werd' zum Tier... | Start | Kleidung in Japan »

25. März 05

Siebter Tag: Nara

von Thomas

200503251123_1Heute haben wir von Osaka aus einen Abstecher nach Nara, der alten Hauptstadt Japans, gemacht. In diesem Tag war alles drin: Sonne, Regen und Schnee, Tempel, Schreine und heilige Rehe...

Und wir wurden auch schon langsam etwas müde. Sieben Tage sind wir jetzt unterwegs gewesen, haben vieles Neues gesehen, waren in Tempeln und Schreinen, diversen Restaurants, sind hin und her und kreuz und quer durchs Land gefahren, da darf man sich über erste Anzeichen von Müdigkeit nicht wundern.

Aber trotzdem haben wir den Tag auch sehr genossen. Nara ist, ähnlich wie Nikko, fast ein einziges Weltkulturerbe und obwohl viele der Anlagen aus seiner Glanzzeit verloren gegangen sind, kann das verbliebene einem noch einen guten Eindruck von der Größe der Stadt vermitteln.

Wenn man sich vom Bahnhof quer durch den modernen Teil des heutigen Naras Richtung der alten Tempelanlagen aufmacht, stößt man zunächst auf den Kofuku-ji mit seiner 5 stoeckigen, weithin sichtbaren Pagode, die eines der Wahrzeichen Naras ist. Auf dem Gelände des Schreins trifft man dann auch gleich die ersten heiligen Rehe, die einem wie auf Miyajima von da an auf Schritt und Tritt begleiten. Zum Glück sind sie hier etwas friedlicher als auf Miyajima, wo sich die Tierchen ein Vergnügen daraus machten, arglose Touristen zu belästigen und ihnen das Essen quasi aus der Hand zu klauen.

Cimg5039_smallVom Kofuku-ji ging's weiter zum Todai-ji, dem ehemaligen buddhistischen Haupttempel Japans. In einem als "größtes Holzgebaeude der Welt" (mit solchen Behauptungen sollte man in Japan vorsichtig sein, denn in Kyoto soll es angeblich auch das größte Holzgebaeude der Welt geben...) Cimg5040_smallbezeichneten Tempel befindet sich dort ein riesiger, über zehn Meter hoher Daibutsu, eine Buddha-Statue also. Ein absolut beeindruckender Anblick!

Cimg5073_smallWeiter ging's dann an verschiedenen kleineren Schreinen vorbei zum großen Kasuga Schrein, einem weiteren von Naras unzähligen Weltkultuerben. Die Anlage liegt einem bewaldeten Hang und ist umgeben von einem riesigen Garten, der sich fast bis zur Stadt Nara erstreckt. Da Gunda nun endgültig geschafft war von dem stundenlangen herum spazieren, haben wir uns dann kurz getrennt, während sie im National Museum von Nara blieb, ging ich noch zum Gango-ji, dem ersten buddhistischen Tempel Japans, der etwas abseits von den anderen Tempeln, schon mitten in der Stadt Nara selbst steht. 07570018_bearbeitetVon der ursprünglichen Tempelanlage ist nicht mehr viel erhalten und das, was noch dasteht ist in einem ziemlich traurigen Zustand. Ohne Reiseführer würde man nie darauf kommen, welch bedeutender Ort das mal wahr. Es hatte sich auch außer mir kaum jemand dorthin verirrt, während in den Tempeln alles voller Menschen war. Etwas schade ist es ja schon, aber ich denke, dass auch dieser Tempel wieder aufgemöbelt werden wird und dann wieder etwas glanzvoller erstrahlt.

Danach hatte ich dann aber auch langsam genug gesehen und nachdem ich Gunda aus dem Museum abgeholt hatte, sind wir dann wieder zurück nach Osaka, wo wir noch was gegessen haben und, natürlich, noch zu Starbucks gegangen sind. Ein japanisches Bad noch in unserem Ryokan und dann ab ins Bett. Jetzt noch zwei Tage am Fuji und dann geht es wieder nach Hause. So schnell ist eine Woche Urlaub vorbei...

|

TrackBack

TrackBack-Adresse für diesen Eintrag:
http://www.typepad.com/services/trackback/6a00d83421cd7b53ef00d83544806e69e2

Listed below are links to weblogs that reference Siebter Tag: Nara:

Kommentare

Die Kommentare dieses Eintrags sind geschlossen.

März 2007

Mo. Di. Mi. Do. Fr. Sa. So.
      1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31  

Rechts

Statistik

Pagerank erhoehen
Blog counter - free blog (homepage / website) visitor hit tracking and statistical system