Neunter Tag: Fuji
von Thomas
Das war's, unser letzter Urlaubstag! Zum Abschluss unserer Reise quer über die japanische Hauptinsel Honshu haben wir noch eine kurze Wanderung am Fuße des Fuji gemacht, den schneebedeckten Gipfel des Berges bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein immer im Blick...
Getreu unserem Motto "kein Tag ohne Schrein" haben wir unsere letzte Tour am Fuji Sengen Jinja, dem traditionellen Ausgangspunkt der Pilgerfahrten zum Gipfel des Fuji, begonnen.
Allzu viel weiter sind wir aber nicht mehr gekommen. Nach etwa 2 Stunden waren wir an einem kleinen Rastplatz angekommen. Es schien (jedenfalls auf dieser Seite des Fuji) der äußerste noch mit dem Auto erreichbare Ort zu sein, danach gab es zumindest keine befestigte Straße mehr. Wir ruhten uns dort etwas aus, schauten uns die Japaner an, die (natürlich) mit dem Auto dort hin gefahren waren und aßen ein bisschen was. Viele der Japaner verhielten sich übrigens recht merkwürdig: Sie stiegen aus dem Auto aus, liefen etwas ziellos hin und her, stiegen wieder ein und fuhren weg. Also dafür, dass man von dieser Stelle aus den Fuji gar nicht gut sehen konnte, lohnte sich die Fahrt zu diesem Rastplatz eigentlich nicht. Gut, es gab dort ein paar schöne alte Steintafeln, aber deswegen extra dorthin fahren?
Nach der kurzen Rast ging's dann wieder zurück. Leider wieder die Straße entlang, denn der eigentliche Wanderweg war unpassierbar: Zuviel Schnee!
Tja, und dann war's das auch schon. Von Fujiyoshida nahmen wir dann den Zug Richtung Tokyo. Einmal noch Umsteigen, dann ab nach Tokyo-Station, in die Yamanote-Line bis Ueno, dann in die Joban-Line bis Arakawaoki und zu Fuß ab nach Hause. Zum Glück waren die letzten beiden Tage recht gemütlich, aber wir waren trotzdem erstmal ziemlich geschafft...


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