Bilanz
von Thomas
私は日本語を勉強しました - わたしはにほんごをべんきょうしました - watashi wa nihongo o benkyou shimashita
Ich habe
Japanisch gelernt. Tja, sagen wir besser, ich habe 5 Monate lang Woche für Woche einen
Sprachkurs für die Japanische Sprache besucht, der heute endete...
Was habe ich
gelernt? Weniger als in dem 3 wöchigen Crashkurs in Bochum. Ein paar Vokabeln
halt, etwas Grammatik, aber ohne das sie mir auch erklärt wurde und die
Hiragana- und Katakana-Schriften. Das war's.
Was kann ich jetzt? Nicht viel... Das Merken der Vokabeln macht mir noch Schwierigkeiten, das Lesen geht noch nicht sehr flüssig, ebenso das Schreiben.
Was macht mit Spaß? Kanjis... Es macht mir einfach das größte Vergnügen, in Lexika zu wühlen oder mit unserem elektronischen Wörterbuch nach Kanjis zu suchen und mir so dann den Sinn von Aufschriften, Schildern, Namen usw. klar zu machen. Allerdings ist das leider nicht der effektivste Weg, um wirklich Japanisch zu lernen... seufz...
Was ist das Problem? Die Praxis fehlt, so komisch das jetzt klingen mag. Bei der Arbeit spricht man halt Englisch, denn um sinnvolle Fragen zu stellen, kann ich einfach viel zu wenig. Zwar können die anderen manchmal nur schlecht Englisch, aber immer noch viel besser, als ich Japanisch. Und "draußen"? Es geht halt, man bekommt alles was man will, auch wenn man kein Wort Japanisch spricht. Soviel Englisch kann dann immer jemand oder man zeigt halt auf das, was man haben will. Supermarkt, Behörden, Restaurants, usw. alles mehr oder weniger kein Problem.
Wie geht es weiter? Im April werde ich mit dem Fortgeschrittenenkurs starten und da Gunda den Aufnahmetst bestanden hat, werden wir zusammen dort hingehen. Ich denke, das ist besser, denn wenn wir uns beide mit dem selben Stoff beschäftigen, können wir besser zusammen lernen, uns gegenseitig auf die Sprünge helfen und etwas mehr motivieren. Mal sehen, im September werden wir wissen, was es gebracht hat...
Und sonst? Eigentlich bin ich recht optimistisch. Es kommt, vielleicht passt mein Tempo, meine Art und Weise zu lernen, nicht ganz in das Schema des Sprachkurses, aber es wird. Ganz langsam habe ich mehr und mehr das Gefühl, etwas mit zu bekommen, wenn ich was Japanisches höre. Das Kanji-Lernen hilft durchaus immer besser den Sinn von kurzen Texten zu erfassen, das Hiragana- und Katakana-Lesen geht allmählich immer schneller. Es wird, langsam, aber es wird, ich bin mir sicher!
'Lost in Translation'? Nein, absolut nicht!


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