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01. Oktober 04

Der erste Tag in Japan

von Thomas

Nach dem gemütlichen, problemlosen Flug (vielleicht gewöhn' ich mich ja doch noch daran...) sind wir schließlich pünktlich in Narita bei strahlendem Sonnenschein und einer Temperatur von weit über 25° C angekommen. Etwas unsicher war ich ja noch, ob mit unseren Papieren alles in Ordung ist, aber es gab keine Probleme. Der Mann an der Paßkontrolle schaute sich alles an, schrieb da was, machte dort einen Stempel rein und weiter ging's. Unser Gepäck fand sich auch recht schnell, jetzt noch durch den Zoll und wir sind drin in Japan. Mit etwas Glück fanden wir einen Zollbeamten, der nicht sonderlich neugierig war (ich hatte doch etwas Angst um meine beiden Marmeladengläser...) und dann waren wir endlich wirklich in JAPAN!.

In der Flughafenhalle erstmal etwas innehalten. Was stand an? Telefonkarte kaufen, um im Institut anzurufen, den Papierkram wegen unserer Seekiste erledigen, Bustikets für die Fahrt nach Tsukuba kaufen, beim Air France Schalter vorbei schauen, wegen der Flugmeilen und Gunda musste noch auf die Toilette. Hat auch alles prima geklappt, nur bei Air France muss ich wohl nochmal anrufen. Der Mann, den ich nach einem Telefongespräch zum Schalter lotsen konnte, war nicht in der Lage uns zu helfen... Mal sehen, was d'raus wird.

Die Fahrt nach Tsukuba ging ohne Probleme über die Bühne. Am Busterminal in Tsukuba-Center angekommen, nochmal schnell im Institut angerufen (warum auch immer die das so haben wollten), dann ein Taxi nehmen und weiter. Dem Taxifahrer halten wir den Plan vom Institut vor die Nase und schon geht es los, nach ein paar Minuten kommen wir an...

Trotz unsere vielen Anrufe, wirken die Leute bei der Arbeit etwas aufgeregt und wissen nicht so recht, was sie mit uns anfangen sollen. Ins Gästehaus können wir erst um 16:00 Uhr. Was also tun? Wir versuchen den Leuten klar zu machen, daß wir uns etwas die Beine vertreten wollen nach der langen Sitzerei im Flieger und Bus. Kikuchi-san, dei Sekräterin, drückt uns noch einen Plan in die Hand und los geht es, trotz der Bedenken der Leute, die wohl glauben, wir würden uns trotz Plan heillos verirren.

Wären wir mal nicht gegangen... Nach kaum 500 Metern knickt Gunda mit dem Fuß um, schreit wie am Spieß, alle herumstehenden Japaner geraten in heillose Aufregung und ich weiß auch nicht so recht, was zu tun ist. Nun gut, Gunda humpelt mit meiner Hilfe zum Büro zurück, alle sind aufgeregt, Matsuura-san (zu dem später noch mehr), fährt uns zum Krankenhaus und dann bekommen wir einen ungewollt tiefen Einblick ins japanische Medizinwesen...

Als wir zurück zum Institut kommen, ist es auch schon soweit, daß wir ins Gästehaus (es trägt den schönen Namen "Sakura-kan", was Kirschblüte bedeutet) können. Unser Zimmer ist ganz schön (es ist das Nachbarzimmer, von dem Raum, in dem ich bei meinem Besuch im Frühjahr geschlafen habe), wir haben einen Wohnraum, eine Küche, Abstellraum für unsere Sachen, ein Schlafzimmer und ein Badezimmer mit Wanne... Was will man mehr...

Unterm Strich hätte alles nicht besser laufen können am ersten Tag, wenn nur Gunda die Sache mit dem Fuß nicht passiert wäre. Aber Glück im Unglück: Es ist nichts gebrochen, es ist wohl "nur" ein Bänderriss und so schnell ist Gunda ja nicht unterzukriegen!

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