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01. Oktober 04

Ankommen

von Gunda

Als noch halb Deutschland tief und fest schlief (es war so ca. 0.20 h dort), kamen wir um ca. 7.20 h Ortszeit in Narita (bei Tokyo) an und hatten den Tag vor uns. Einen sonnigen Tag übrigens, der uns bei ca. 26°C in unseren herbstlichen Klamotten ordentlich schwitzen ließ.

Wir fuhren mit dem Bus nach Tsukuba, Thomas’ zukünftiger Arbeitsstätte, und wurden sehr freundlich empfangen. Da wir noch recht viel Zeit bis zum Einchecken im Gästehaus des Instituts hatten, beschlossen wir, uns die Stadt anzusehen.

Weit sind wir leider nicht gekommen, denn noch auf dem Gelände bin ich am (abgesenkten!) Bordstein einer Einfahrt umgeknickt und habe mir am rechten Fuß ein Außenband gerissen. (Nach gerade mal ZWEI Stunden in Japan!) Der restliche Ausflug führte dann tatsächlich noch in die Stadt. Allerdings nicht per Bus und mit Kaufhausbummel, sondern mit dem Auto ins Krankenhaus… Zum Glück hatten wir den Instituts-Assistenten, Herrn Matsuura, dabei, ohne den ich wohl kaum das Anmeldeformular hätte ausfüllen können.

In der Notaufnahme geriet ich dann an einen … ähm, „Magenarzt“, wie er sich bezeichnete. Der Orthopäde war in einer OP und sollte erst am nächsten Tag wieder Zeit haben. Also bekam ich eine Schiene (, was auf Japanisch auch wirklich „Schiene“ heißt!) und Pflaster mit abschwellender, schmerzstillender Wirkung verschrieben. Beim Warten auf das Röntgen habe ich dann gleich eine andere Researcher-Frau kennengelernt, die Kanadierin ist und deren Mann auch bei Thomas auf dem Gelände arbeitet.

So ein Krankenhausbesuch wirft einen dann doch gleich in den Landesalltag, und im Nachhinein ist das kein so schlechter Start gewesen, wie ich natürlich zuerst empfunden habe. Die weitere Prozedur war dann: Krankenhaus-Kundenkarte machen lassen, Unterlagen an der Kasse abgeben, Kassierer davon überzeugen, daß man eine englische Rechnung braucht, bar bezahlen, Termin und Kundenkarte kriegen, zur Apotheke gehen (s.Fotos), Rezept abgeben, Wartenummer bekommen, aufgerufen werden, abgezählte Medizin erhalten, englische Rechnung haben wollen, bar bezahlen, wegfahren, im Gästehaus das Bein hochlegen und andere das Gepäck reinschleppen lassen.

Ganz schön viel für den ersten Tag… - Die Fotos dazu gibt’s in der Fotogalerie.

Entdeckung: Gingko-Früchte sehen aus, wie Mirabellen (und stinken nach ein paar Tagen Rumliegen wie Hundedreck).

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